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2026 
  Die Aikidoka des DJK touren in den Osterferien wieder zu zwei befreundeten Vereinen
Als sich herauskristallisierte, dass die Trainingsbeteiligung in den Ferien wieder mau sein würde, beschlossen die Aikidoka, wieder zwei Vereine zu besuchen und nur maximal zweimal Training selbst anzubieten.
Am 01.04. ging es nach Niedernhausen. Mit viel Spaß wurde ein Potpourri an Techniken von mehreren Meistern gezeigt und trainiert. Es ging um lockere Führung mit offenen Händen ohne Kraft. Dabei wurden sogar Bällchen eingesetzt.
   
  Am 07.04. ging die Reise nach Dreieichenhain. Heike und Eric kamen aus dem hohen Norden zu Besuch. Am Ende standen dennoch nur Schwarzgurte auf der Matte. Alle wechselten sich mit dem Technikzeigen ab, denn jeder wollte auch die Chance zum Trainieren nutzen. Dabei gab es klassische Techniken wie auch besondere Ausführungen gegen Schwertangriffe oder Angriffe gegen einen Baseballschläger.
Beide Veranstaltungen machten allen Beteiligten großen Spaß. Da lohnt sich auch die Fahrerei. 
   
  Sabine kämpft sich am 24.03.2026 zum Orangegurt
 
  Unsere Aikidoka Sabine hat sich ein halbes Jahr intensiv auf ihre Orangegurtprüfung mit Melanie vorbereitet. Vor den Osterferien sollte dann endlich die Prüfung stattfinden. Am Prüfungstag fiel Melanie leider kurzfristig aus. Christian, Joachim und Levin sprangen sofort als Uke ein. Das Ai im Aikido steht für Anpassung. So nahm Sabine auch die Herausforderung eines anderen Uke an.
Nach anfänglicher Nervosität meisterte sie die Überprüfung des Gelbgurtes. Diese ist Voraussetzung für die eigentliche Prüfung. Die Ausführungen waren deutlich besser als noch bei der Gelbgurtprüfung. So soll es sein.

Dann ging es zu den Techniken für den Orangegurt. Als Angriffe kommen Schläge und rückwärtige Angriffe hinzu. Was in den Wochen zuvor noch als Hürde schien, klappte dann mit am besten. Die Uke wurden bei den Ushiro-Angriffen dynamisch aufgenommen. Die Würfe klappten bei sehr guter Haltung etwas besser als die Hebel. Aber es muss ja auch noch weitergehen.
 
  Für den Kürpart dürfte Sabine erklären, was Aikido bedeutet. Da hat sie alle Meister zum Staunen gebracht. Sie traf mit ihrer kurzen und präzisen Erklärung den Nagel auf den Kopf. Weiterhin dürfte sie Techniken mir verbundenen Augen zeigen. Trotz Störung klappten die Techniken ebenfalls.

Am folgenden Donnerstag brachte Sabine ein leckeres orangenes Buffet für nach dem Training mit: Orangene Servietten, orangene Tulpen, Laugengebäck mit Spundekäse, Möhrchen, Andenbeeren, orangene Ostereier, Ferrero Küsschen und Orangensaft. Damit setzte Sabine neue Standards.  
   
 
  Beim Tendoryu-Lehrgang mit Meister Volker Marczona (6. Dan) am 07. und 08.02.2026 über den Tellerrand geschaut
Durch unseren Aikidoka Andreas, der ebenfalls das Tendoryu-Aikido in Rüsselsheim praktiziert, kamen wir Flörsheimer zu einer Einladung auf einen Tendoryu-Lehrgang in Rüsselsheim mit einem hohen Meister. Neben Andreas nahmen Dirk und Dagmar das Angebot sehr gerne an, um mal wieder über den Tellerrand zu schauen.
Unter der Leitung von Meister Volker Marczona (6. Dan) aus Mörs übten 22 fleißige Aikidoka aus verschiedenen Organisationen (Tendoryu, Aikikai und DAB) gemeinsam in der Großsporthalle in Rüsselsheim in angenehmer Atmosphäre. Schwerpunkt des Lehrgangs waren Techniken aus dem Hara (Körpermitte) heraus, Hebeltechniken sowohl aus dem Kamae (Grundstellung) als auch im Hanmi-hantachi (Sitzen). Am Sonntag wurden das Verständnis der Übungen durch die Verwendung von Tanto, Jo und Bokken visualisiert und erweitert.
Meister Volker, der ein direkter Schüler von Shimizu Sensei ist, brachte wichtige Details immer freundlich mit seiner entspannten Art rüber. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre.
 
  Mit Konzentration dabei beim Udo-Granderath-Lehrgang unter Meister Rico Kuhles (4. Dan) am 31.01. und 01.02.2026
  Christian und Dagmar trainierten in ihrem Sommerurlaub in Brandenburg bei Meister Rico Kuhles. Sie waren so begeistert, dass als die Frage nach einem Meister für den Udo-Granderath-Lehrgang aufkam, sie gleich an Meister Rico gedacht haben. Ähnlich wie Udo Granderath hat er es geschafft. innerhalb sehr kurzer Zeit mehrere Vereine in der Region zu gründen und viele Menschen für die tolle Kampfkunst zu gewinnen. Dafür ist er sogar mit dem Großen Stern des Sports in Bronze vom DOSB und dem Kleinen Stern des Sports in Silber des Landes Brandenburgs ausgezeichnet worden. Die Auszeichnungen sind ihm aber nicht so wichtig. Aikido ist sein Leben und er will Gutes in den Mitmenschen bewirken.
Den Lehrgang richteten die Nauheimer mit den Flörsheimern zusammen aus. Gemeinsam sind wir stark.
 
 
  Trotz winterlichem Wetters kam Meister Rico am Samstag pünktlich an. Nach dem Aufwärmprogramm beschäftigten wir uns lange mit Fallübungen. Der Uke sollte nicht freiwillig schon vorab fallen, sondern die Gleichgewichtsbrechung spüren und sich darauf einlassen. Dann laufe die Fallübung wie von selbst. Man lernt auch die Technik als Uke dabei. Tori muss dabei Uke unterstützen und umgekehrt. Beide müssen sich wohlfühlen.
Dies galt auch bei den anschließenden Techniken. "Spüre deinen Partner, sei dicht bei ihm, mache die Technik langsam mit Bedacht, bleibe nicht in deiner Routine stecken, nutze die wertvolle Zeit im Training, um etwas zu lernen, ..."
Die Techniken - egal ob ohne oder mit Waffe - konnten wegen seinen guten Erläuterungen von allen gut durchgeführt werden. Seine offene, ruhige und positive Art trug zu einer Wohlfühlatmosphäre mit konzentriertem Arbeiten bei. Er schnappte sich zum Vorführen Dan-Grade wie Kyugrade. Im Anschluss daran dürften diese auch noch einmal die Technik mit ihm als Uke vor der Gruppe demonstrieren.

Am Samstag Abend war die Mehrheit beim gemeinsamen Essen und kommunikativen Austausch dabei. Am Sonntag nach dem Training verabschiedete man sich bei einem leckeren Buffet. Meister Rico lud alle ein, auch ihn mal in Brandenburg zu besuchen.
 
   
  Viele gute Vorsätze am 20.01.2026 im Training
Trotz oder gerade wegen des Zirkeltrainings beim Aufwärmen im Training kamen 11 Aikidoka ins Training. Oder vielleicht auch aus anderen Gründen. Auf jeden Fall hatten alle viel Spaß. Anfänger trainierten mit routinierten Aikidoka, ein neuer schnupperte rein und die ersten beiden haben sich ein Ziel gesetzt und wollen sich auf ihren nächsten Gürtel vorbereiten. So kann das Jahr beginnen. Weiter so.
 
   
  Ausgelassene Neujahrsfeier der Aikidoka beim DJK Samurai Flörsheim am 17.01.2026
  Was macht Vereinsleben lebendig? Nicht, dass jeder eine Menge Geld bezahlt und danach wieder relativ anonym nach Hause geht. Nein, Beteiligung und gegenseitiges Interesse sind von großer Bedeutung. Im Alltag bleibt dieser Austausch oft auf der Strecke.
So haben sich die Aikidoka des DJK überlegt, dass es 2025 keine Weihnachtsfeier in der stressigen Adventszeit geben sollte, sondern eher ein entspanntes Neujahrsfest. Fast alle Aikidoka der Abteilung waren dabei – teilweise mit Anhang. Ehemalige Aikidoka der Gruppe kamen ebenfalls zu Besuch. Es war ein großes freudiges Wiedersehen. Alle brachten etwas für ein schönes reichhaltiges Büffet mit: Vorspeisen, Fingerfood mit Dips, Pizzen, Chili, Gemüse- und Obstsnacks, Pralinen, Kuchen, Eis und vieles mehr. Es war soo lecker. Es wurde ordentlich miteinander geschnackt, am Tisch, im Stehen oder am Spiele- und Basteltisch der Kinder. Zwischendurch gab es zur Auflockerung (der Trainerin oder zum Stress der Aikidoka) ein kurzes Montagsmalerquiz in zwei Mannschaften mit Aikidobegriffen. Danach nutzen alle Altersgruppen von 6 bis Mitte 30 die Tafel für ihre künstlerischen Fähigkeiten. Erstaunlich welches Potential in der Gruppe steckt. Am Ende packten alle beim Aufräumen und Reinigen an, so dass wir gemeinsam schnell fertig waren. Das nenne ich ein tolles Team. Weiter so!
 
   
   
 
 

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